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Dieser Ratgeber informiert Sie über Energiesparhäuser.
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Hier finden Sie ausführliche Informationen über Häuser in Massivbauweise. Massiv gebaute Häuser zeichnen sich besonders durch ihre Langlebigkeit aus

Energiesparhäuser

Obwohl es für den Begriff "Energiesparhaus" leider keine exakte Definition gibt, ist der Hintergrund klar: Durch energieeffizientes Bauen sollen die Kosten für Heizung und Warmwasser auf ein Minimum reduziert werden. Das schont die Geldbörse und hilft der Umwelt.

Verschiedene Baukonzepte versuchen, diesem Wunsch Rechnung zu tragen. Dabei müssen aber immer die gesetzlich vorgeschriebenen Normen und Höchstwerte berücksichtigt werden.

Aktuelle Beispiele für Energiesparhäuser sind:

Niedrigenergiehaus - Diese Bezeichnung hat für Neubauten und gut renovierte bestehende Gebäude die gleiche Berechtigung. Beim Bau werden die Bestimmungen der aktuell gültigen Energiesparverordnung eingehalten. Darin ist unter anderem der Begriff "Primärenergiebedarf" geregelt. Dieser errechnet sich aus jener Energie, die durch alle im Haus befindlichen Energiequellen entsteht. Dieser Wert sollte - auf das Jahr betrachtet - einen Wert von 79 kW/h pro Quadratmeter nicht übersteigen.

3-Liter-Haus - Hier wird der Energiebedarf anhand der Heizölmenge bemessen. Wenn dieser drei Liter pro Jahr und Quadratmeter für die Heizung und Lüftung nicht übersteigt, dann sind die Voraussetzungen für ein 3-Liter-Haus erfüllt. Wird die Heizung nicht mit Öl, sondern beispielsweise mit Pellets oder Erdgas betrieben, gibt es entsprechende Umrechnungsfaktoren, um das Zutreffen der Voraussetzungen zu überprüfen.

Passivhaus - Passivhäuser sind mit speziellen Lüftungsanlagen ausgestattet. Die Belüftung ist isoliert, und dadurch ist keine übliche Heizung notwendig, die Regulierung der Temperatur erfolgt ausschließlich über das Belüftungssystem. Dieses wird auf eine bestimmte Temperatur eingestellt, die das ganze Jahr über beibehalten wird. Dabei wird die Abwärme der Hausbewohner und der elektrischen Geräte berücksichtigt, und der Energieaufwand reduziert sich ganz erheblich. Wenn man ein Passivhaus möchte, dann ist es sinnvoll, beim Bau die notwendigen Vorkehrungen zu treffen. Aber es ist - wenn auch mit Schwierigkeiten - möglich, bestehende Häuser oder Wohnungen im Nachhinein um Passivelemente zu ergänzen. Als Energiequelle wird in der Regel Solarenergie gewählt, der Bau eines Passivhauses ist - wie die meisten der hier vorgestellten Hausvarianten - staatlich gefördert.

Nullenergiehaus - Nullenergiehäuser sind noch sehr teuer, und die Bezeichnung ist missverständlich: Selbstverständlich benötigt das Haus Energie. Das Prinzip ist aber, dass Nullenergiehäuser autark von der öffentlichen Versorgung sind. Das bedeutet, dass die benötigte Energie selbst erzeugt wird. Dies geschieht zum Teil durch Solaranlagen, zum Teil durch Wärmetauscher. Diese Technologie steht noch ganz am Anfang, sie lässt aber für die Zukunft einiges erwarten!

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